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Immobilien in Hamburg - Unser Tagebuch rund um den Hamburger Immobilienmarkt

Was Sie beim Besichtigungstermin garantiert nicht sagen sollten

20.07.2014

Nicht immer ist Schweigen Gold – bei der Urlaubsplanung aber schon.

Manchmal passieren Dinge, die sind unfassbar. So unfassbar, dass es uns Maklern den Boden unter den Füßen wegzieht. Manchmal vor Lachen. Manchmal vor Weinen. Oder auch einfach nur vor lauter Verzweifelung. Oder wie in diesem Fall: Vor heftigem Mitleid.

Dieses Mitleid hat sich ein neuer Kunde von uns redlich verdient. Passiert ist ihm vermutlich etwas ganz menschliches. Aber auch etwas, das sein Vertrauen in den Privatverkauf stark geschwächt hat. 

Unser neuer Kunde will seit Monaten sein Haus verkaufen. Privat. Ohne Makler. So gut. So schön. „Könnte ja klappen“, wird er sich vermutlich gedacht haben. Und bei dem repräsentativen Haus und den vielen Interessenten war der Gedanke auch sicherlich nicht falsch. Doch das Ergebnis zeigt: Geklappt hat es nicht!

Wenige Wochen nach dem ersten Inserat meldete sich eine Familie bei unserem Kunden, der sich über das große Interesse der Anrufer freute. Man traf sich. Er zeigte das Haus. Die Interessenten guckten. Und guckten. Und guckten. Eine zweite Besichtigung folgte. Das Interesse stieg. Das Vertrauen unseres Kunden auch. Man plauderte über dies und das. Die Interessenten erzählten von ihrem baldigen Sommerurlaub. Und auch unser Kunde berichtete von seinem anstehenden Flug in den Süden. Die Interessenten sollten sich also bald entscheiden! Das Problem: Sie entschieden sich nicht, sie brachen ein. Und zwar genau an dem Abend, an dem der Kunde gerade im Flieger nach Teneriffa saß. 

Das Ergebnis: Große Verzweifelung bei unserem Kunden. Und vor allem: Kein Hausverkauf! Dafür viele zerwühlte Zimmer, verschwundener Schmuck, ein Laptop und drei Fernseher weniger. Klar, dass der Schock ziemlich tief saß… 

Mit einigen Wochen Abstand sieht die Sache schon wieder etwas entspannter aus, als kurz nach dem Urlaub. Aber: Verschwunden ist der Schreck noch lange nicht! 

Sicherlich wird unser Kunde diesen Fehler nicht noch einmal machen. Aber: Beim Privatverkauf warten viele andere kleine Fehlerchen, die wie hier ernsthafte Folgen haben können. Denn Hand aufs Herz: Selbst ein zu niedriger Verkaufspreis kommt dem finanziellen Schaden eines Einbruchs doch fast gleich, oder?
Unser Kunde hat das zum Glück erkannt. Herzlich Willkommen bei uns!

Ihr Immobilienmakler-Team 
der WARNHOLZ Immobilien GmbH

P.S.: Die Immobilie unseres Kunden haben wir übrigens in der Rekordzeit von 21 Tagen verkauft!